AUTO STRASSENVERKEHR: "Familienauto des Jahres 2018"

Škoda und VW sind die großen Gewinner der Leserwahl „Familienauto des Jahres 2018“ der Zeitschriften AUTO STRASSENVERKEHR von der Motor Presse Stuttgart und Leben & erziehen von Bayard Media in Augsburg. Fast 22.000 Leserinnen und Leser wählten ihre aktuellen Favoriten in insgesamt acht Kategorien. Dabei wird separat über eine Gesamt- wie über eine Importwertung entschieden. Mit insgesamt sechs Auszeichnungen ist Škoda die erfolgreichste Marke, gefolgt von VW mit fünf Erfolgen. Die Ergebnisse zur achten Leserwahl „Familienauto des Jahres 2018“ werden in der heute erscheinenden Ausgabe von AUTO STRASSENVERKEHR veröffentlicht.

Gleich zwei Auszeichnungen gehen an den neuen Karoq, der die Importwertungen in den Kategorien Newcomer des Jahres und Modelle zwischen 20.000 und 25.000 Euro anführt. Zwei Gesamtsiege feiert die schechische Marke mit dem Fabia Combi (bis 15.000 Euro / 38,6 Prozent) und dem Octavia Combi (15.000 bis 20.000 Euro / 13,9 Prozent) ein. Der Superb Combi gewinnt die Importwertung in seiner Kategorie (25.000 bis 30.000 Euro / 19,1 Prozent). Basis für die Einstufung der Baureihen in die Kategorie ist jeweils der Grundpreis.

VW feiert mit dem neuen Touareg gleich zwei Preise: Der SUV wird mit 14,8 Prozent der Stimmen zum Newcomer des Jahres gewählt und behält in der höchsten Preiskategorie über 40.000 Euro mit 9,9 Prozent die Oberhand, allerdings nur mit knappem Abstand vor dem Audi A6 Avant (8,1 Prozent). Außerdem fahren die Wolfsburger Siege mit dem Multivan (25.000 bis 30.000 Euro / 20,5 Prozent) und dem Sharan (30.000 bis 35.000 Euro / 11,4 Prozent) ein. Ein weiteres VW-Modell gewinnt auch die Kategorie für Autos von 20.000 bis 25.000 Euro, die für die Mehrheit von 46 Prozent der Teilnehmer die interessanteste ist. Mit 18,3 Prozent der Stimmen fährt der Kompakt-Van Touran vor dem Ford Kuga (10 Prozent) ins Ziel.

Nur BMW gelingt es in einer Gesamtwertung, mit seinem Kombimodell Dreier Touring in diese Phalanx einzubrechen. Die bayrische Marke kann mit 34,1 Prozent den Erfolg in der Kategorie 35.000 bis 40.000 Euro feiern. Damit gehen die Siege an je drei Kombis und Vans sowie einen SUV. In den Importwertungen gewinnen zwei Volvo-Baureihen: Erstmals wird der Volvo XC40 in seiner Kategorie (30.000 bis 35.000 Euro / 14,5 Prozent) zum „Familienauto des Jahres“ gekürt. Die schwedische Marke Volvo feiert außerdem mit dem XC60 (über 40.000 Euro / 13,3 Prozent) ihren zweiten Erfolg und belegt in dieser Wertung die ersten drei Plätze. Mit dem Range Rover Evoque gewinnt ein weiterer SUV (35.000 bis 40.000 Euro / 25,1 Prozent) eine Auszeichnung in der Leserwahl.

Daneben geben die Antworten insgesamt 21.946 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Leserwahlspannende Einblicke in die Kaufkriterien. Für die überwiegende Mehrheit von ihnen stehen ein großer Kofferraum (88 Prozent), ein großzügiger Innenraum (76 Prozent) und Sicherheit (72 Prozent) ganz oben auf der Prioritätenliste. Doch auch die Wirtschaftlichkeit ihres Familienautos ist für die Teilnehmer ein entscheidendes Kriterium. 59 Prozent der Befragten wählen einen sparsamen Motor. 54 Prozent achten auf einen günstigen Kaufpreis und 51 Prozent auf niedrige Unterhaltskosten für ihr Fahrzeug. Für den Erwerb eines Neu- oder Gebrauchtwagens wollen Familien viel Geld in die Hand nehmen – im Durchschnitt 25.229 Euro, und damit geringfügig mehr als im Vorjahr (24.750). Für einen familienfreundlichen Neuwagen würden die Käufer im Durchschnitt sogar 29.500 Euro investieren.

Aktuell gehören Kombis und Vans mit 26 bzw. 24 Prozent zu den beliebtesten Fahrzeugtypen bei denjenigen Befragten, die ihr Fahrzeug als Familienauto nutzen. Nur 13 Prozent der Familien haben sich bisher für einen SUV entschieden. Das könnte sich jedoch in den kommenden Jahren ändern. Gefragt nach den Kaufabsichten gaben insgesamt 22 Prozent an, sich als nächstes Auto einen kompakten SUV anschaffen zu wollen. Bei der Motorisierung stehen weiter Benziner mit 76 Prozent ganz oben auf der Wunschliste. Für 36 Prozent (+ drei Prozent gegenüber 2017) ist ein Dieselmotor denkbar, knapp gefolgt vom Hybridantrieb mit 34 Prozent. Immerhin zwölf Prozent der Teilnehmer haben angegeben, dass ein Elektroantrieb für sie grundsätzlich in Frage kommt.

Für eine große Mehrheit der Teilnehmer, die ihr Auto als Familienauto nutzen, ist es weiterhin unverzichtbar. 77 Prozent von ihnen gaben an, sich ein Leben ohne Auto nicht vorstellen zu können. „Bei der Kaufentscheidung für ein Familienauto gelten ganz eigene Kriterien, die neben dem Raumangebot, die Sicherheit und die Wirtschaftlichkeit umfassen“, sagt Stefan Cerchez, Redaktionsleiter von AUTO STRASSENVERKEHR und fügt an: „Die Marktforschung im Rahmen unserer Leserwahl unterstreicht, dass ein Leben ohne Auto für die Mehrheit aller Familien offenbar undenkbar ist.“

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