„Was bewegt Deutschland?“

Motor Presse Stuttgart präsentiert neue Studie zu den Interessen, Hobbys und Leidenschaften der Deutschen!

Wie entstehen eigentlich Hobbys und Leidenschaften? Was motiviert die Deutschen, ihren Hobbys nachzugehen? Wie viel Geld investieren sie in ihre Freizeit, wie informieren sie sich und welche Rolle spielen Special-Interest-Medien dabei? Diese und andere Fragen beantwortet die neue Special-Interest-Studie „Was bewegt Deutschland 2013?“.

 

Initiiert durch die Motor Presse Stuttgart und konzipiert vom renommierten Institut für Demoskopie Allensbach, verbirgt sich hinter „Was bewegt Deutschland?“ das hierzulande wohl bislang umfassendste Special-Interest-Forschungsprojekt, das in ein breites Spektrum von Nischenmärkten eintaucht. In Summe fast 9.000 Befragte liefern tiefe Einblicke in ihre Interessen, Leidenschaften und Hobbys. Die Studie belegt, wie Medien und persönliche Kommunikation diese Interessen initiieren, begleiten und prägen.

 

Dazu interviewte das Institut für Demoskopie Allensbach rund 1.300 bevölkerungsrepräsentativ ausgewählte Personen, die etwa eine Stunde lang im Detail Auskunft über ihre Interessen und Hobbys gaben. Darüber hinaus wurden unter Federführung der Marktforschungs-Unit der Motor Presse Stuttgart 7.400 weitere Personen online zu einem für sie wichtigen Hobby befragt. „Der Ansatz der Studie ist einzigartig, denn die hohen Fallzahlen erlauben es uns erstmals, empirisch sehr tief in Themenwelten einzutauchen, die aufgrund ihres Spezialisierungsgrades bislang kaum verlässliches Datenmaterial zu bieten hatten“, sagt Markus Eiberger, Leiter des Fachbereichs Research & Services bei der Motor Presse Stuttgart.

 

Mit der Studie lassen sich für über 50 Interessengebiete – von Automobil, über Tauchen, Tennis und Segeln, bis hin zu Wandern oder Youngtimer – spezifische Profile herausarbeiten: Wie kommen beispielsweise Mountainbiker zu ihrem Hobby, wie Auto-Freunde, Fotografen und Modellbauer? Worin unterscheiden sich Segler von Motorbootfahrern? Was reizt einen Jäger an seiner Leidenschaft, was einen Jogger? Wie informiert sich ein Rennradfahrer über Neuigkeiten, auf welche Informationsquellen greift ein Golfer zurück, wenn es um konkrete Kaufberatung geht? Fragen, auf die die Studie nun fundierte Antworten gibt.

 

Die umfangreichen Ergebnisse zeigen unter anderem, dass den Deutschen ihre Hobbys lieb und oftmals auch teuer sind: Rund 850 Euro investieren sie im Durchschnitt pro Jahr. Hobbys sind dauerhafte Begleiter im Leben der Menschen, Quelle des Ausgleichs und der Selbstverwirklichung. Sie dienen der persönlichen Herausforderung, oft auch als Rückzugsort vom Alltag. Unabhängig davon, ob man sich für Autos, Mountainbikes, Angeln, Tennis oder Campen interessiert, eint die Deutschen eine innige Verbindung zu ihrem Steckenpferd: 57 Prozent sagen, dass sie ihr Hobby nicht mehr loslässt.

 

Die Studie zeigt zudem, dass Special-Interest-Medien untrennbar mit den Hobbys verbunden und ein wichtiger Baustein in allen Etappen von Interessenkarrieren sind. Tief in der Community verankert, fungieren sie als vertrauenswürdige Neuigkeitslieferanten und als zuverlässige Kaufberater: Für 42 Prozent aller Befragten sind Special-Interest-Magazine Top-Informationsquelle rund um ihre Freizeitinteressen. Die Nutzer von Special-Interest-Zeitschriften schätzen besonders den hohen Neuigkeitswert (70%), die Zuverlässigkeit (61%) sowie die hilfreichen Kaufempfehlungen (50%). Gegenüber Werbung zeigen sich die Befragten aufgeschlossen: Lediglich zwölf Prozent empfinden sie als störend.

 

Weitere Informationen können Sie hier nachlesen.

 

Studien-Steckbrief

„Was bewegt Deutschland?“ wurde als „Mixed-Mode-Studie“ konzipiert. Die Daten wurden in zwei Stufen erhoben – in persönlichen Interviews und Onlinebefragungen. Das Institut für Demoskopie Allensbach führte in einer AWA-Nachbefragung 1.296 Interviews durch. Die Befragten stehen repräsentativ für die Deutschen von 14 bis 69 Jahren.

 

In einer zweiten Stufe wurden auf den Websites der drei Verlage mittels Zufallsprozess weitere Befragungsteilnehmer für ergänzende Onlinebefragungen mit einem reduzierten Fragebogen rekrutiert. Insgesamt wurden 7.400 weitere Personen online befragt. Schließlich wurden die Daten durch die Experten des Instituts ISBA zusammengeführt und gewichtet. Die Face-to-Face-Stichprobe lieferte hierbei Informationen zur Grundgesamtheit des online erhobenen Studienteils, sie dient im Prinzip als „Establishment Survey“ für diesen. Anhand dieser Informationen wurden die Gewichtungsfaktoren berechnet. Durch die Gewichtung der Daten ist gewährleistet, dass die Befragten in Bezug auf ihre Interessen und die Mediennutzung auch in den einzelnen Gebieten die Grundgesamtheit ohne wesentliche Verzerrungen abbilden.

 
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